25 Jahre Freunde des Augsburger Puppenspiels e.V.

Multum in Parvo Papiertheater nimmt an Jubiläumsausstellung teil

Der Verein Freunde des Augsburger Puppenspiel feiert in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen. Aus Anlass dieses runden Jubiläums findet vom 28.11.2017 bis zum 6.1.2018 eine Ausstellung in der Stadtsparkasse Augsburg in der Halderstraße statt.
Wir freuen uns, dass wir als Vereinsmitglieder ebenfalls bei diesem Ereignis dabei sein dürfen.
Am 20.7. fand eine Besichtigung des Ausstellungsortes statt. Wir waren zusammen mit einigen Kollegen vor Ort. Die Vitrinen wollen schließlich mit Leben erfüllt werden.

Natürlich hoffen wir, dass durch diesen großartigen Event auch der Bekanntheitsgrad des Papiertheaters in der Region noch weiter steigen wird. Die Ideen, wie wir unseren Ausstellungsbereich gestalten könnten, sprudeln glücklicherweise. Natürlich werden wir jetzt noch nicht alle davon hier veröffentlichen.

So viel sei allerdings jetzt schon verraten: Die finsteren Gestalten mit den Hellebarden werden in unserem Beitrag zur Ausstellung eine wichtige Rolle spielen. Bis zum Aufbau am 24.11. gibt es allerdings noch viele technische Herausforderungen zu meistern.

 

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Unser Freischütz nimmt Gestalt an

Die Bühnenbilder sind mittlerweile alle ausgeschnitten. Auch die Figuren sind, nachdem sie in Photoshop für unsere Inszenierung bearbeitet worden sind, ebenfalls alle ausgeschnitten. Das Beleuchtungskonzept steht im Großen und Ganzen. Die Premiere rückt also mittlerweile in greifbare Nähe.

Hier dokumentieren wir nun Teile unserer Arbeit am ersten Akt. Das Licht ist zu Beginn der Szene noch relativ grell. Max wurde beim Wettschießen von dem Bauern Kilian besiegt und wird nun von allen gehänselt.

Das Licht zu Beginn des ersten Akts

Das Licht zu Beginn des ersten Akts.

Im Laufe des ersten Akts wird es dann langsam dunkel. Lichttechnisch gesehen wird alles also immer bläulicher und monochromer. Kleinere Lichtschwankungen, wie sie zum Beispiel durch die Sonne verdunkelnde Wolken geschehen, haben wir hierbei ebenfalls simuliert. Diese kleinen Lichtänderungen im Hintergrund sollen auf subtile Art und Weise ein realistisches Licht simulieren, um das Unterbewusstsein des Zuschauers in diese Miniaturwelt des Papiertheaters noch besser hineinzuziehen.

Theatralisch wird das Licht dann gegen Ende des ersten Akts. Max hat die Szene verlassen und Kaspar versinkt ganz und gar in seine Rache-Phantasien. Szenisch wird das Ganze im Moment so aussehen, dass Kaspar ganz vorne in der Mitte der Bühne steht: „Schweig, schweig – damit dich niemand warnt!“ Samiel erscheint im Hintergrund vor dem Wirtshaus. Das Licht verfärbt sich immer stärker von hinten ausgehend ins Rot. Die Welt der Wolfsschlucht leuchtet hier ständig noch bedrohlicher auf.

Gegen Ende des ersten Akts vom Freischütz

Gegen Ende des ersten Akts.

Im Laufe dieser großartigen Arie erscheinen dann auch immer mehr Geistererscheinungen von allen Seiten und umringen Kaspar. Mit den letzten Takten der Musik ist dann auch die ganze Bühne in blutrotes Licht eingetaucht. Der Vorhang fällt.